Kindergärten

Hier in Harkebrügge haben wir zwei Kindergärten, davon ist einer ein Waldkindergarten und davon gibt es nur ganz wenige im Kreis Cloppenburg und im Land Niedersachsen.

 

Kindergarten St. Marien Waldkindergarten

 

 

Kindergarten St. Marien

Altes Dorf 1, 26676 Harkebrügge

Tel. 04497 - 252

Ansprechpartner: Frau Janssen

 

Erbaut wurde der Kindergarten 1970 und konnte wegen Erziehermangels erst im Februar 1973 mit 40 Kindern in 2 Gruppen eröffnet werden. Heute besteht der Kindergarten aus 3 Gruppen, der Sonnen-, Blumen- und Schmetterlingsgruppe mit jeweils 25 Kindern, also insgesamt 75 Kindern.


Der Kindergarten bietet den Kindern einen großen, freizügigen Spielplatz im Grünen. Der Spielplatz wurde in Eigenleistung erbaut und durch Spenden der Vereine und der Bevölkerung aus der Gemeinde finanziert. Die Wartung und Renovierung des Spielplatzes ist ein laufendes Projekt des Kindergartens. Auf pädagogisch wertvolle Spielgeräte wird viel Wert gelegt.

 

Unser Kindergarten arbeitet ganzheitlich, d.h. Musik und Gesang sind im Tagesablauf nicht weg zu denken. 2003 wurde unserer Einrichtung nach Prüfung durch Bundeschorleiter Herrn Bernhard Schmidt, die Felix-Plakette des Deutschen Sängerbundes verliehen, worauf alle Beteiligten, besonders die Kinder, sehr stolz sind. Als konfessioneller Kindergarten verstehen wir unsere Arbeit an und mit den Kindern auf der Grundlage eines christlichen Menschenbildes. Die Arbeit in unserem Kindergarten ist ein Teil des Gemeindelebens.


Besonders erwähnenswert ist die Einbindung der Senioren, die den Kindern einmal die Woche plattdeutsch beibringen.

 

 


 

Waldkindergarten

Waldgruppe de Landkieker

Tel. 04499 - 2992

Anprechpartner: Frau Regina Freer

In der Waldgruppe De Landkieker haben Kinder die Möglichkeit ,
wichtige Schritte ihrer Entwicklung in der Natur zu erleben.

De Landkieker, dass sind 15 Kinder im Alter von 3- 6 Jahren und zwei Erzieherinnen, verbringen jeden Vormittag draussen in der Natur. Unser Areal ist der Harkebrügger Wald, wo sich auch unsere Schutzhütte befindet. Diese dient uns als morgentlicher Treffpunkt, sowie als Unterkunft bei Dauerregen, Gewitter oder Sturm.

Der bewusste und durch eigenes Handeln geprägte Aufenthalt in der Natur lässt die Kinder stabiler und selbstbewusster werden, aber auch sensibler für die sie umgebende Umwelt.. "Ich schütze was ich liebe." Kinder entwickeln eine emotionale Beziehung zur Natur und dessen Lebewesen. Dadurch werden sie auch als Erwachsene eher bereit sein, eine wertschätzende Haltung einzunehmen.

Die Kinder sammeln in der Natur wertvolle Erfahrungen. Das Erlebnis geschieht unmittelbar, dadurch setzt es emotional berührende und kognitive Impulse frei. Die Erlebnisse der Kinder sind  ganzheitliche Erfahrungen mit Kopf, Herz und Hand. Eigene Erfahrungen sind die beste Voraussetzung für kindliches Lernen.

Die Natur ist ein idealer Bewegungsraum für Kinder. Bewegung ist ein elementares, kindliches Grundbedürfnis und steht im engen Kontakt mit der kognitiven Entwicklung. Wald und NAtur stellen eine große Herausforderung an die Bewegungssicherheit dar. Alle Sinne werden angeregt  und stärken Körper, Geist und Seele.

Die Natur bietet reichhaltige Möglichkeiten an "Spielmaterialien". Die Kinder nutzen diese zum eigenen kreativen Handeln, wobei sie sich ständig auf neue Situationen einstellen. Sie spielen häufig Rollenspiele, in denen sie sich austauschen, Absprachen treffen und Lösungsstrategien entwickeln. Das soziale Lernen innerhalb der Gruppe wird dadurch angeregt.

Das Spielen in freier Natur mit einfachen Dingen wie Baumwurzeln, Ästen, Zapfen, Moos und das Erleben von Abenteuern mit anderen Kindern, lässt viel Raum vfür Phantasie und Selbstverwirklichung. Kinder die einen solchen Allltag erlebt haben, gehen selbstbewusst und gestärkt vom Waldkindergarten in die Schule.

 "Erzähle mir, und ich vergesse,
zeige mir, und ich erinnere mich,
lass mich tun, und ich verstehe."
(Konfuzius)